Das Forschungsprojekt „Frühchristliche Skulptur: neue Kontexte, neue Repräsentationsformen? “ von Dr. Stefanie Archut wird im Rahmen des Walter Benjamin-Programms gefördert und ist am Lehrstuhl für Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelt.
Im Zentrum steht die Neubewertung der Rolle plastischer Bildwerke im frühchristlichen Kirchenraum. Durch die Einbeziehung bislang wenig beachteter Befunde und einen erweiterten Skulpturbegriff untersucht das Projekt, in welchem Umfang dreidimensionale und reliefierte Darstellungen Teil sakraler Ausstattung waren. Ziel ist es, etablierte Annahmen zur frühchristlichen Bildkultur kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Laufzeit: 2027-2030
Forschungseinrichtung: Lehrstuhl für Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Förderung: Walter Benjamin-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)