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Allgemeines über das Studium

Hier finden Sie allgemeine Informationen zum B.A. Studium der archäologischen Fächer an der Uni Bonn

1.Inhalt und Studienziele


Das archäologische Studium beginnt im ersten Studienjahr mit dem Erwerb und der Einübung von Grundlagenwissen und wissenschaftlichen Methoden. Hierauf folgt die systematische Beschäftigung mit einzelnen Epochen, wodurch schließlich ein vertieftes Verständnis der Fachwissenschaft erreicht wird.
Die archäologischen Themenbereiche werden in vielseitigen Lehr- und Lernformen erarbeitet: in der Seminardiskussion, anhand von Referaten und Seminararbeiten, sowie durch den Besuch und das Nachbereiten von Vorlesungen. Neben der Arbeit mit Texten und visuellen Medien wird großer Wert auf das Objektstudium vor Ort in Form von Exkursionen, Übungen vor Originalen oder Praktika gelegt, weshalb der BA Archäologien ein obligatorisches Praxismodul beinhaltet. In den Lehrveranstaltungen und Tutorien werden darüber hinaus praxisorientiert Schlüsselqualifikationen wie Recherche- und Präsentationstechniken vermittelt, um die Studierenden optimal auf den studentischen und späteren beruflichen Alltag vorzubereiten.
Das Konzept des Bachelorstudiengangs Archäologien vereint die traditionell benachbarten Disziplinen Klassische Archäologie, Christliche Archäologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Ägyptologie. Damit wurden Fächer kombiniert, die in Forschung und Lehre die visuellen Medien alter Kulturen in ihren historischen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen untersuchen.

Seit dem Wintersemester 2012/2013 kann der Studiengang Archäologien als Kernfach, als Begleitfach und als ein Fach im 2-Fach-Studiengang belegt werden. Im Kernfach erfolgt eine Spezialisierung im Verlauf des Studiums; im 2-Fach-BA und im Begleitfach erfolgt eine Schwerpunktsetzung ab dem ersten Semester.

 

2. Studienbeginn und Regelstudienzeit

Der Bachelorstudiengang Archäologien kann an der Universität Bonn nur im Wintersemester aufgenommen werden. Die Regelstudienzeit beträgt drei Jahre (6 Semester).

3. Zulassungsbeschränkung

Das Fach Archäologien unterliegt im BA Studium keiner Zulassungsbeschränkung und es ist eine freie Einschreibung möglich.
Unter folgendem Link können Sie sich über aktuelle Zulassungsbeschränkungen in den Bachelorstudiengängen der Universität Bonn informieren: https://www3.uni-bonn.de/unibonn/studium/studienangebot/grundstaendige-studiengaenge/alle

4. Empfohlene Sprachkenntnisse

Alle Studiengänge beinhalten Lehrveranstaltungen, die Lateinkenntnisse voraussetzen. Bachelorstudierende können diese Kenntnisse studienbegleitend erwerben. Sie sind keine Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums.
Für ein erfolgreiches Studium der Archäologien werden außerdem Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache empfohlen (z.B. Alt- oder Neugriechisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch oder eine moderne slawische Sprache) empfohlen.
Sprachkurse werden an der Uni Bonn angeboten.

5. Auslandsaufenthalt - ERASMUS

Gerade im Bereich der Altertumswissenschaften ist ein Aufenthalt an einer ausländischen Universität besonders lohnenswert. Das Institut für Archäologie und Kulturanthropologie unterhält Partnerverträge mit den Universitäten: Antalya, Athen, Budapest, Bursa, Istanbul, Klaipėda, Padua, Palermo, Rom, Tortu, Warschau, und Wien
Wer während des Bachelorstudiums einen Studienaufenthalt im Ausland absolvieren möchte, sollte diesen für das zweite Studienjahr (vorzugsweise das 4. Semester) einplanen.

6. Arbeitsmöglichkeiten und Berufsfelder

• Wissenschaft (Universitäten, spezielle Forschungseinrichtungen)
• Staatliche, kommunale und private Museen
• Obere und untere Denkmalbehörden
• Ausstellungsbereich (national/international: Kuratorentätigkeit, Führungen, Leihverkehr, Logistik, etc.)
• Versicherungswesen (national/international: Gutachter, Schadensregulierer, etc.)
• Tourismus (national/international: Studienreiseleitung/Programmentwicklung)
• Kulturbereich (Event-Organisation und Management, Referent in Kulturinstitutionen, Mitarbeiter in Bibliotheken und Archiven)
• Journalismus (Redakteur/Lektor etc. bei Nachrichtenagenturen, Verlagen, Rundfunk, Fernsehen, Online-Medien)
• Öffentlichkeitsarbeit (z.B. in Kunstvereinen, Unternehmen, Institutionen, Verbänden, Stiftungen)
(Wobei für die meisten dieser Berufe ein Masterabschluss oder auch die Promotion Einstellungsvoraussetzung sind.)
 

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