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Arbeitsbereiche des Instituts für Archäologie und Kulturanthropologie

Die Arbeitsbereiche des Instituts für Archäologie und Kulturanthropologie

 

ArchaeoSciences (Bonn Center for ArchaeoSciences - BoCAS)


Zum 1. 4. 2020 wird in Institut XI ein neuer Arbeitsbereich für naturwissenschaftliche Anwendungen in der Archäologie eingerichtet. Dieser ist Teil und ‚Motor‘ des Bonn Center for ArchaeoSciences (BoCAS).

 

Finanziert wird diese neue Lehr- und Forschungseinheit von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderlinie Weltwissen – Strukturelle Stärkung ’kleiner Fächer‘.

 

Arbeitsbereich und Zentrum sollen als Knotenpunkt für die Zusammenarbeit zwischen allen archäologischen Disziplinen, verschiedenen Natur- und Lebenswissenschaften in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Medizinischen Fakultät sowie außeruniversitären Einrichtungen dienen. Die Arbeit im BoCAS beruht auf vier Säulen:

 

  1. Vernetzung
    In regelmäßigen Abständen kommen alle BoCAS-Mitglieder und ihre Kooperationspartner*innen zu „lightning rounds“, Vortragsserien, Kolloquien, Workshops und weitere Aktivitäten zusammen.
  2. Information und Beratung
    Über eine Internetseite sollen Angaben zu möglichen Kooperationspartnern und ihrer jeweiligen Expertise, Laborausstattungen sowie neu eingeführte Analyse- und Messverfahren zugänglich gemacht sowie Wikis erstellt werden.
  3. Lehre
    Es werden neue Module für Bio- und Geoarchäologie für die bestehenden BA und MA-Studiengänge konzipiert sowie das bestehende Angebot in der Archäoinformatik ausgebaut. Darüber hinaus wird angestrebt, einen übergreifenden Masterstudiengang ArchaeoSciences einzurichten.
  4. Forschung
    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit soll innerhalb des Zentrums über Pilotprojekte initiiert und anschließend über Verbundprojekte vorangetrieben werden.

 

Der Arbeitsbereich besteht im Kern aus zwei Professuren und einer Koordinatorenstelle sowie umfangreicher Sachmittelausstattung. Bestehende Labore können genutzt werden bzw. es besteht die Möglichkeit, Laborkapazitäten auszubauen.

 

Antragsteller bei der Volkswagenstiftung und Ansprechpartner sind Prof. Dr. Jan Bemmann, Prof. Dr. Nikolai Grube und Prof. Dr. Martin Bentz

 

 

 

Archäoinformatik

decorrelation stretched image of rock painting at Yal Ib'ach, Guatemala

Der Arbeitsbereich beschäftigt sich mit Forschung und Lehre zur Archäoinformatik.

Archäoinformatik ist eine anwendungsbezogene Teildisziplin der Informatik, deren Aufgabe es ist, Probleme aus der Archäologie mit informationstechnischen Mitteln zu lösen. Sie gliedert sich in

  • theoretische Archäoinformatik (Analyse archäoinformatischer Probleme, Algorithmendesign und -analyse) und
  • praktische Archäoinformatik (Umsetzung neuer Algorithmen in Software, Integration bestehender Softwarekomponenten, Weiterentwicklung / Pflege von Software).

Die Anwendung archäoinformatischer Methoden spielt für Archäologen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Bearbeitung archäologischer Forschungsfragen. Aus diesem Grund bildet die Lehre im Bereich Archäoinformatik einen wichtigen Bestandteil des Studiums der Archäologien.

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Ulrich Wölfel, M.A.

Seite der Archäoinformatik
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