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PONS - Brücke: Netzwerk Klassische Archäologie

Projekt zur Förderung inländischer Studienortwechsel im Rahmen der BA/MA-Studiengänge in Klassischer Archäologie.


Im Nachgang der Bologna-Reform und der neu eingeführten Studiengänge hat sich gezeigt, dass eines der erklärten Ziele, nämlich die wechselseitige Kompatibilität der Studiengänge, nicht erreicht werden konnte. Als Konsequenz hieraus ergibt sich eine stark eingeschränkte Mobilität der Studierenden.

Eine solche Mobilität und der mit ihr verbundene Wechsel an eine andere Hochschule hat jedoch lange die internationale Konkurrenzfähigkeit der Geisteswissenschaften befördert und bestimmt. In Fächern wie der Klassischen Archäologie ist er sogar notwendig, da die gesamte Breite des Faches, besonders unter einem sich zunehmend ausweitenden Wissenschaftsbegriff und den damit einhergehenden methodischen, sachlichen und geographischen Spezialisierungen, an keinem einzelnen Institut gelehrt werden kann und sich vielmehr aus der Summe der einzelnen Institute ergibt.

Für die Studierenden bedeutet dies, dass eine Ausbildung, welche die notwendige fachliche Breite enthält, nur durch eine geschickt gewählte "Tour" durch mehrere Universitäten zu erreichen ist. Darüber hinaus bietet ein Wechsel der Hochschule auch die Chance zum Auf- und Ausbau der heute immer wichtiger werdenden Soft-Skills.

Um den Studierenden weiterhin diese Möglichkeiten bieten zu können, fördern die VolkswagenStiftung und die Stiftung Mercator das Projekt PONS mit 500.000 Euro. Insgesamt neun Institute für Klassische Archäologie und vier Institute für Christliche Archäologie bilden im Rahmen von PONS ein Netzwerk, welches den Hochschulwechsel für ein bis zwei Semester sowohl ermöglichen als auch attraktiver gestalten soll. Neben Reisekostenzuschüssen und administrativer Hilfe ist vor alllem die volle Anrechnung der erbrachten Leistungen an der Heimatuniversität wichtigstes Merkmal des Projekts.

Eine Ausweitung auf weitere archäologische und altertumswissenschaftliche Institute wird angestrebt. Bisher beteiligt sind für die Klassische Archäologie die Institute Bochum, Bonn, Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Regensburg, Rostock und Tübingen sowie für die Christliche Archäologie/Byzantinische Kunstgeschichte die Institute in Bonn, Freiburg, Göttingen und Heidelberg.
 

Kontakt:
Alexander von Helden M.A.
pons(at)uni-bonn.de
Sprechstunde: Dienstag 10 - 12 Uhr
 

http://www.pons-archaeologie.de

 

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