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Skulpturensammlung Staatliche Kunstsammlungen Dresden: Katalog der antiken Skulpturen

Die Sammlung antiker Skulpturen in Dresden wurde durch August den Starken zwischen 1723 und 1733 angelegt; sie ist damit eine der ältesten Antikensammlungen außerhalb Italiens. 

Besonderes Gewicht gewinnt die Sammlung durch die Herkunft eines Großteils der Skulpturen aus den römischen Sammlungen Chigi und Albani, deren Antiken überwiegend aus Grabungen in Rom und Umgebung stammen. Trotz der mangelhaften Dokumentation dieser Grabungen und der teilweise umfassenden Ergänzung der Skulpturen durch die als Zwischenhändler agierenden, barocken Bildhauer lassen sich mitunter noch Fundgruppen nachweisen, die eine kontextuelle Betrachtung der Bildwerke gestatten. 

Die Bestände der Dresdner Sammlung wurden bislang noch nie geschlossen und in einer angemessenen bebilderten Publikation vorgelegt; die wissenschaftliche Aufarbeitung der Skulpturen unter besonderer Berücksichtigung der barocken Ergänzungen ist deshalb ein dringendes Desiderat. Die Bearbeitung erfolgt durch ein Team von mehreren Wissenschaftlern aus verschiedenen Universitäten und Museen im In- und Ausland. 

Dresden

Die Teilbände II.1 und II.2: Römische Skulpturen. Rundskulptur von augusteischer Zeit bis in die Spätantike (31 v.Chr. - 400 n.Chr.) befinden sich im Druck (Vorraussichtliches Erscheinungsjahr 2010) 

Band III: Porträts. In Vorbereitung

 

Kontakt:

Prof. Dr. Christiane Vorster

Institut für Kunstgeschichte und Archäologie
Abteilung Klassische Archäologie
 
Am Hofgarten 21
53111 Bonn

 

Tel. 0221 / 38 62 81
chr.vorster(at)uni-bonn.de

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