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Originalsammlung

Rotunde

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Die Rotunde ist der Hauptsaal der Originalsammlung. Neben Gipsabgüssen des Kassler Apolls, dreier Amazonen sowie des Frieses des Apollontempels vom Bassai finden sich hier originale Marmorwerke, wie attische Grabreliefs des 4. Jahrhunderts und diverse Marmorporträts, etwa der ägyptischen Königin Arsinoe II. oder der Gattin des Augustus Livia.


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Der erste Raum der Originalsammlung zeigt Keramik vom Neolithikum bis zum 6. Jahrhundert v. Chr., darunter Stücke aus Kreta, von den Kykladen und Zypern, wie eine Schale mit der Darstellung eines Webstuhls.Es folgen Funde aus Schliemanns Troiagrabung, Exemplare aus geometrischer Zeit, benannt nach den Formen des Dekors und korinthischer Zeit, benannt nach dem Hauptherstellungsort. Gut erhalten ist die Bemalung eines minoischen Tonsarges, die einen Tintenfisch zeigt.



2. Raum

Der Hauptraum der Originalsammlung beherbergt Beispiele böotischer, attisch schwarz- und rotfiguriger, unteritalischer und hellenistischer Keramik. Gut nachzuvollziehen ist der entscheidende Dekorationswandel anhand der Beispiele in den beiden freistehenden Vitrinen. Die vordere enthält Beispiele attisch schwarzfiguriger Keramik, bei der die Figuren mit schwarzen Malschlicker aufgemalt wurden und nach dem Brand mit Ritzlinien verziert wurden. Die hintere Vitrine enthält Exemplare attisch rotfiguriger Keramik, bei der der Hintergrund schwarz ausgemalt wird, wobei die Figuren im Tongrund stehen bleiben. Nun kann vor dem Brand die Binnengliederung mit einem dünnen Pinsel gemalt werden.

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3. Raum

Der dritte Raum zeigt Beispiele hellenistischer und provinzieller Keramik, sowie Exponate der römischen Kaiserzeit, darunter einige Lampen. 



4. Raum

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Der Durchgang hinter der Rotunde zeigt einige Beispiele kleinformatiger Marmor- oder Terrakottaplastik. Vor dem Türen zum Hofgarten hin stehen die Büsten von F. G. Welcker, dem ersten Leiter des Akademischen Kunstmuseums und von K. F. Schinckel, dem bedeutenden klassizistischen Baumeisters, auf den die Pläne für die heutige Originalsammlung maßgeblich zurückgehen.


5. Raum

Der nächste Raum enthält Beispiele griechischer und römischer Kleinbronzen, sowie diverse Waffenteile, darunter einen persischen Helm, ein Geschenk des Schahs von Persien an die Bundesrepublik Deutschland. In einer Wandvitrine befinden sich Beispiele von Edelmetallarbeiten und Edelsteinen.

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Der nächste Raum der Originalsammlung beherbergt die Terrakottensammlung, die zweitgrößte Abteilung der Originalsammlung. Hervorzuheben sind qualitätvolle Stücke aus Unteritalien, Etrurien und Sizilien, aus Ostionien und den griechischen Inseln. Wichtig ist weiterhin ein ägyptischer Holzsarkophag aus Abusir. Die Grabbeigaben, u.a. zwei Schabeisen, beweisen, dass der Bestattete ein griechischer Söldner war. Interessant ist das Mumienporträt eines jungen Mädchens aus dem Fayum, welches zu den besten der Gattung gerechnet wird.

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7. Raum

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Der nach den Sanierungsarbeiten neu hinzugekommene Ausstellungsraum ermöglicht nun einen kompletten Rundgang durch die Originalsammlung. Hier sind die umfangreichen Sammlungen antiker Münzen und antiken Glases weitaus großzügiger präsentiert. Erstmals werden nun Beispiele antiker Stoffe und Gewebe ausgestellt, daneben eine Auswahl an Alltagsgeräten.

 

 


(Text und Gestaltung: Marc Kähler; Fotos: J. Schubert, W. Klein, M. Bräker)

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